Advent #7 – Dear Knyphausen & Poisel…
Ich bin ja dafür, dass Ihr Euch mal zusammen tut. Ihr seid zwar vom Stil selbst in dieser recht kleinen Liedermacher-Schublade weit von einander entfernt, aber Eure Texte und das, was Ihr sagen wollt, ähneln sich. Zumindest überschneiden sie sich an den richtigen Stellen. Ihr beide deckt in etwa zu 80% meine musikalischen Grundbedürfnisse ab. Euch kann ich löffelweise aus dem Lieder-Glas schlemmen, ohne, dass mir schlecht wird, im Gegenteil. Ihr löst beide auf Eure Weise eine Art Geschmacksexplosion aus. Gewissermaßen seid Ihr die Caramel-Creme von Starbucks und die weiße, heiße Trinkschokolade aus dem Unperfekthaus zu Essen. Der eine konsistent, weich und ganz warm, der andere etwas rauer und unrund, dafür ehrlich. Wenn ich Euch in meinen Playlisten vermische, ist es immer ein bisschen zu süß, aber zu Deiner Musik, Philipp, ist Gisbert das perfekte Topping.
Die Geschichten, die Ihr erzählt, sind meistens ein bisschen wie meine. Aber das ist ja klar, ich kann mich identifizieren.
tvnoir.de – Interview 1 mit Philipp Poisel (Heute mal keine Musik, heute mal ein Intverview)
Bei Dir, Philipp, ist es so, dass ich den Sommer riechen kann. Dich kenne ich, seit Du vor einigen Jahren ganz klein angefangen hast und unter anderem in Leipzig noch in der Moritz-Bastei vor 50 Menschenkindern aufgetreten bist. Das vermisse ich ein bisschen. Aber ich vermisse sowieso sehr viel aus dieser Zeit.
tvnoir.de – Interview 2 mit Philipp Poisel
Deiner bloßen Erzählstimme könnte ich tagelang lauschen. Ich höre Dir zu, wenn ich mich auf der Couch in meinem Meersalon verkrieche und gedanklich in eine andere, bessere Welt übersiedle. Oder wenn ich am Wochenende lange frühstücke. Oder wenn ich mit Freunden am Abend Wein trinke und wir in der Nacht nach langen, philosophisch anmutenden Gesprächen ganz geschafft auf den Betten und Sofas von Madames Kakaosalon einschlummern.
Und Gisbert, Dich habe ich Anfang diesen Jahres kennengelernt, als ich gerade im Begriff war, ratlos um ein Sackgassenschild herum zu schleichen.
tvnoir.de – im April 2010 mit Gisbert zu Knyphausen und Yasmine Tourist – Teil 1
(Teil 2 findet Ihr im tvnoir.de-Channel von youtube.com)>
Du treibst mich durch die kalt-nassen Straßen bei Dunkelheit. Du erzählst, wie es ist und schreist es hinaus. Mit Dir zeichne, fotografiere und schreibe ich. Mit Dir reflektiere ich. Mit Dir bin ich manchmal melancholisch und manchmal ironisch. Du bist rastlos, wie ich es stetig bin. Mit Dir roadtrippe ich und lasse die orangenen Autobahnlichter an mir vorbeirauschen.
Mit Euch beiden kann ich Tränen verdrücken und mich einsam fühlen. Mit Euch kann ich tanzen und staunen und mich nicht einsam fühlen.
Wenn Ihr also den Mumm besäßet, um beizeiten etwas zusammen zu schaffen, und sei es ein einziges Stück, so wäre ich Euch zutiefst ergeben.
Heiße, weiße Schokolade mit Caramel-Creme-Topping. Das stelle ich mir einfach großartig vor.
Der Dank heute geht also an Euch beide, Philipp Poisel und Gisbert zu Knyphausen, weil Ihr einfach immer die richtigen Worte im richtigen Ton findet.
Kussi!
theGRUNGEone
Kategorien: In Noten, In Worten, In Zeichnungen
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Kommentare: 1 Kommentar.
Philip kenne ich auch seit langen und liebe seine Musik so sehr. Gisbert kenn ich bis dato nicht, werde mir ihn aber auf Grund dieses wunderschönen Textes bei ner heißen Schüssel Pudding anhören!
