Kompliziertheit – the Dessert
Das, was einen Menschen erst richtig interessant macht, ist die…. Kompliziertheit (gibt’s dafür mal bitte ein sinnvolles Synonym?). Diese ewige Selbstkasteiung, mit jemandem auf einen grünen Zweig zu kommen, nehmen wir auf uns, weil wir ihn mögen. So sagen wir immer. Mal darüber nachgedacht, ob wir uns, masochistisch veranlagt wie wir doch sind, absichtlich auf schwierige Menschen einlassen, weil wir “Bock” darauf haben? Wie soll ich sagen. Es wird doch erst richtig schön, wenn wir das Vertrauen von jemandem erlangen, um dessen Gunst wir jahrelang buhlen. Wenn uns einer immer wieder zurückstößt, hat man doch automatisch das Verlangen, es wieder zu tun. Das hat was von Tetris. Da kannst du von Spiel zu Spiel immer etwas länger und etwas perfekter. Die Steine passen jedes Mal besser. Jedes Mal, wenn du denkst: “Ah jetzt, ein Level weiter.” – dann musst du garantiert von ganz vorne anfangen. Und es macht SO süchtig.
Spitzen Vergleich.
Aber: schon wahr, oder?
theGRUNGEone
Ich weiß nicht so recht, ob die Suche nach dem “schwierigen” unbedingt der goldene Pfad zum Glück ist. Warum versuchen wir uns nicht mal an Menschen die “einfach” sind, nicht in ihrem Intellekt, aber in ihrem Zusammenspiel mit uns. Menschen mit denen wir auskommen, mit denen wir auf Anhieb klar kommen. Menschen die Lieben weil es einfach ist den anderen zu mögen.
Dieses ständige Selbstgeißeln durch die Suche und das probieren an für uns schwierige Menschen könnte auch nur eine Ausrede sein nicht mit der Einfachheit der Situation klar zu kommen. Sich selbst zu belügen und das Ego zu pflegen weil man wieder Mal einen schwierigen Menschen erobert hat, ist auf Dauer auch nicht das wahren.
Das schlimmste an der ganzen Sache. Ich mach es nicht anders :-/
Nein, ich sage nicht, dass es der richtige Weg ist, aber es muss auch nicht immer der falsche sein. Der Reiz, es eben weiter zu treiben überwiegt der Vernunft. Was davon dann noch Begehren ist – keine Ahnung, aber es fühlt sich neben den unzähligen Malen einer Niederlage seltsam genial an, wenn es dann doch mal wieder funktioniert.
Da muss ich Dir nachher mal noch was erzählen :D
Ich glaube, ich muss erst noch an den Punkt kommen, an dem ich einsehe, dass Einfachheit spannend sein kann. Aber dazu bin ich nicht erwachsen genug.
ja is wahr :) nur das ich der meinung bin einfach gibt es nicht!…jeder einfache wirkende mensch stellt sich früher oder später als kompliziert heraus. das einzige was beim erobern eines komplizierten menschen schon weg fällt ist die überraschung das er kompliziert ist :D.
meine erfahrung.
Willste mit mir gehen?
Ja/Nein/Vielleicht?
Ich wünsch dir viel Glück und Spass bei Emotetris spielen. Aber mal ehrlich, du bist och nicht einfach:-)
Liebe Grüsse aus Lipsia
Bis zur Kaufhalle, Jörno mio, kaufn wa uns ne suppe, reicht, oda?
Liebe Grüße NACH Lipsia!
Vermiss’ Euch dann und wann janz schön, mein lieber Herr Jesangsverein…
Eine Sucht, die man nicht kontrollieren kann (oder will?). Und auch wenn der Neuanfang immer auch mit Schmerz zusammen fällt, so kann man es doch nicht lassen.
Und der Kopf mit seiner Logik sagt am Ende immer „ich hab es ja gleich gesagt“ – und trotzdem rennt man gleich in das nächste Abenteuer, auch wenn der Kopf von Anfang an sagt: „Lass es sein.“
Aber macht das nicht auch einen gewissen Reiz des Lebens aus? Zeigt nicht der Schmerz am Ende, das wir noch leben? Und das uns unsere Mitmenschen nicht vollkommen egal sind?
Und wenn du Mittwoch überlebst, ist Donnerstag.
Ich würde ja fast behaupten, dass der Kopf gar nicht von Anfang an sagt: “Lass es sein!” Diese Eingeständnisse musste ich mir im Laufe der Zeit machen. Ich glaube, der Kopf ist in der Lage, uns zu kontrollieren, wenn wir es wollen. Und komme, was wolle, no matter was der Bauch sagt. Der Haken ist nur, dass wir uns manchmal in Gedanken vollquatschen und denken, der Kopf erzählt uns was. Der ist aber in der Zeit schon zu 100% damit beschäftigt, den Plan für die feindliche Übernahme auszuklügeln – so intensiv vertieft, dass er es gar nicht mitbekommt, wenn wir uns selbst bequatschen. Das Resultat sehen wir dann am Donnerstag, wenn wir den Mittwoch mit dem Schmieden des Planes und dem beruhigenden Einreden auf uns selbst verbracht haben.
You see – das Herz macht dabei fast nichts. Es fühlt nur.
Ja.
Guten Morgen und herzlich Willkommen auf meinem Blog. Bzw. in meinem Leben.
theGRUNGEone
Oja, Buchstabensuppe und zum Dessert ein Leckermäulchen.
Dann könn wa über die Kompliziertheit nochmal reden:-)
missu2 (dann und wann)
Schnief und sowas von Passend zu diesem Post:-)
http://www.youtube.com/watch?v=Rqy6Xw1KjUs
“Und der Himmel hat sich langsam gedreht” (PP)
