Wenn ich nach Worten suchen würde

Posted by on Jan 15, 2014 in In fremden Worten | No Comments

Ric Elias: Drei Dinge die ich lernte, während mein Flugzeug abstürzte

ted.com

theGRUNGEone

Blogparade Lieblingstasse: Moin Moin!

Posted by on Jan 9, 2014 in In Worten | 4 Comments

Bevor ich hier, wie beschlossen, während meines ersten Kaffees im Internet herum trödele, kann ich auch einen Post zu meiner Lieblingstasse machen, wie von Stefan E. aus K. in seinem Beitrag “Blogparade Deine Lieblingstasse” gewünscht. (OT: Sach’ mal, Evertz, disst Du mich da auf Deiner “Über uns”-Page?!!)

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Meine Lieblingstasse sagt “Moin”

Die “Moin”-Tasse stammt aus dem hohen Norden von der schönsten Insel Deutschlands: Norderney. Ich fand sie in einem kleinen Geschenkshop, sie war heruntergesetzt, sagte nordtypisch “Moin” und mit ihrer Partnerin, der “Schietwetter”-Tasse habe ich sie, obwohl sie durchaus Touristenmaterial ist, direkt in mein Herz geschlossen und vom Fleck weg gekauft.

Es ist Liebe – aber warum?!
Wie Ihr ja alle wisst, ist die einzig wahre Liebe, die auf dieser Welt existiert, die zwischen dem Meer und mir (abgesehen natürlich von Sohn und Mann, nicht dass sich hier jemand benachteiligt fühlt).
Diese Tasse jedenfalls erinnert mich daran, an die Stille, die durch das laute, schäumende, sich brechende Meer in mir ausgelöst wird. Sie erinnert mich an weißen Sand, dicke Quellwolken, eiskalten Wind, weiße Sonne, Salzduft und natürlich den Aperol in der Milchbar.
Glaubt es oder nicht, aber diese Tasse kann mir an einem rauen Tag ein bisschen Frieden geben. Nicht, dass ich melodramatisch wäre oder so, nein. :)

Guten Morgen und Liebe Grüße!

theGRUNGEone

Seufz!

Posted by on Jan 7, 2014 in In Noten | No Comments

Clock Opera – Once And For All (2012 Album Version)

Und Ihr müsst Euch unbedingt das Video dazu ansehen.

“get up get out stand up and shout your name
don’t be afraid to get in the way again
don’t try to stop like it or not you’ll change
you know you only can go further away
when did we forget what we knew
when did we grow up and when did we lose
everything we were so sure about then
how do we know it won’t happen again”

theGRUNGEone

Ich bin aus Schnee

Posted by on Nov 18, 2013 in In Worten | No Comments
Ich bin aus Schnee

Wenn du an einen Punkt gelangst, an dem du weißt, es ist genug, es ist längst genug. Und trotzdem, trotzdem weiterläufst, als hätte dich kleines Zahnrad irgendwer bei der letzten Inspektion der großen, wertvollen Maschine vergessen auszutauschen. Als hätte dich absichtlich noch mal irgendwer aufgezogen, nur so zum Spaß.
Und du läufst und läufst, wie ein kleiner Duracell-Hase, voller Energie und Tatendrang, marschierst, rotierst, schlägst Alarm. Machst dies und das und sagst dir, irgendwas könntest du schon ändern und am Ende des Tages fühlst du dich, als hätte dich keiner gehört. Als hätte dich keiner hören wollen.

Wisst ihr, ich bin nicht jemand, der schnell zu Boden geht. Ich bin laut, ich schreie nicht wegen eines blauen Fleckes, der zwangsläufig entsteht, wenn ich dann und wann auf die Fresse fliege, und ich demonstriere, wenn ich kontinuierlich über winzige, spitze Kieselsteinchen laufen muss. Ich demonstriere relativ deutlich, aber ich laufe weiter.
Der Punkt an dem ich eingreife ist der, an dem ich mich verschaukelt fühle. Und glaubt mir: Aufgrund meiner dann und wann aufkommenden Gutgläubigkeit und Naivität ist dieser Punkt relativ spät erreicht. Aber wenn er erreicht ist, dann gibt es meistens einen Wendepunkt.

Der Wendepunkt
Es ist wie mit so vielen Dingen in meinem Leben: ich tue mich schwer, gute Erinnerungen oder gute Gefühle hinter mir zu lassen, egal wie viel Zeit zwischen dem Zeitpunkt der entstandenen Erinnerung und der Gegenwart liegt, ich brauche immer erst einmal das volle Programm eines Leidensweges, um zufrieden mit einer Sache abschließen zu können und weiter zu ziehen.
Jetzt, jetzt bin ich gefangen in einer solchen Situation, in einem Wendepunkt, in dem Prozess eines Wendepunktes. Hier sitze ich, Kind, Kegel, Familie, Freunde, Bilder, Musik, Kunst, weder arm, noch reich. Gefestigt in meinen Grundmauern und Idealbildern und Ideen vom Leben. Aber eine Sache, eine Sache, die mir so unglaublich viel Zeit und somit auch Kraft und Nerven raubt, eine einzige Sache, macht mir in diesen Tagen mithilfe der beiläufigen Herbstgraue wirklich zu schaffen.

Und es kommt Tag für Tag mehr und mehr über mich, dass wenn ich nicht bald etwas ändere, etwas in mir brechen wird. Das Schwierige ist nur, sich vorher aktiv damit abzufinden und all die guten Erinnerungen hinter sich zu lassen, um neu anfangen zu können.

Wie geht es Euch so?

Könnte besser, ne?

theGRUNGEone

London Grammar – “Strong”

Posted by on Nov 8, 2013 in In Noten | No Comments

Hier
1.) Endlich mal wieder eine Wortmeldung und
2.) ein Musiktipp!

London Grammar – ‘Strong’ – Directed by Sam Brown from Rogue Films on Vimeo.


“Yeah I might seem so strong
Yeah I might speak so long
I’ve never been so wrong
Yeah I might seem so strong
Yeah I might speak so long
I’ve never been so wrong”

London Grammar – “Strong”

Ja, ich weiß, es ist Herbst.

theGRUNGEone

neoMusic backstage: Philipp Poisel – Einmal mehr.

Posted by on Aug 5, 2013 in In Noten | No Comments

Deswegen.
Danke Claudi :)

<3

theGRUNGEone

Tagelied

Posted by on Jun 30, 2013 in In fremden Worten | No Comments

Jetzt kommen wieder die Pläne,
die ins Weite gehn.
Draußen rufen die Hähne,
die Ferne will entstehn,
nach aller dieser Nähe,
die uns zusammenschloss.
Wach auf, damit ich sähe,
was ich so sehr genoss.
Nun kommen die Geräusche.
Schon rührte sich eine Tür.
Dass es Dich nicht enttäusche,
wache mit mir, verspür,
wie es schon weht vom Tage,
da muss ich nun hinaus.
Wache zu mir und sage,
seh ich traurig aus?
Das dauert nur eine Weile,
mach Dir das Herz nicht schwer.
Die Nacht ist, dass man sie teile,
der Tag, dass man ihn vermehr.

Rainer Maria Rilke

grunge in Bildern…

Posted by on Jun 26, 2013 in Info | No Comments

Wundert Euch nicht, ich bin derzeit etwas still. Für Fotos könnt Ihr, für alle, die es noch nicht gecheckt haben, ellen-hempel.de besuchen. Und fühlt Euch frei, die zugehörige facebook-Seite zu liken. Ich freue mich ja…. ;)

SPREAD IT!

Besten Dank, Ihr Hasen. Auf dass es bald wieder flüssiger wird hier drin!

Küsschen!

theGRUNGEone

Noch’n Gläschen Sekt?!

Posted by on Jun 26, 2013 in In Worten | No Comments

Stell’ fest, dass das Leben endlich ist.

Sieh nicht zurück,
verdrehe dich nicht.
Erinnere dich gern,
vergehe nicht.
Halt’ dich nicht fest,
bis der Hunger verebbt,
der Durst gestillt,
klammere nicht,
bis der Schmerz erlischt.

Gib zu, dass du Fehler machst.

Steh manchmal auf,
wehre dich.
Fall’ manchmal tief,
verzehre dich.
Halt’ dich nicht fest,
bis das letzte Schwert zerberstet,
das Blut versickert.
Kämpfe nicht,
bis das Herz erstickt.

Komm’, wenn du nicht verschwinden kannst.

Ersehne die Lösung,
versteife dich nicht.
Suche nach Gründen,
begeistere dich nicht.
Marschiere einmal los
mit deiner Brust voller Liebe
und Leben von damals und jetzt.
Hör auf zu zweifeln,
wir sind alle verletzt.

Ehrlich jetzt.

theGRUNGEone

[<3]

Zuhause

Posted by on Apr 7, 2013 in In Worten | No Comments

Der Moment
In dem ich kleinlaut auf der Couch sitze
Den Tagen nachhänge
Den Geruch von Pfeifentabak in der Nase
Und Wienerwürstchen

Augen aus Schlafanzügen müde über die Teetassen schauen
Lächelnd
Liebevoll
Hände aus Bademänteln an Spielzeugen herum zupfen

Das Licht diffus
Wohlig warm
Worte manchmal sinnvoll und manchmal nicht

Der letzte Abend
Und wir hier
Feststellend, dass jeder so friedlich war
Sinnierend, bestimmt

Der Moment, in dem wir normal sind
So selten normal
Und feststellen, dass es kaum Besseres geben kann.

Kuss, Kuss Heimat, Zuhause.

theGRUNGEone