Zuhause

Der Moment
In dem ich kleinlaut auf der Couch sitze
Den Tagen nachhänge
Den Geruch von Pfeifentabak in der Nase
Und Wienerwürstchen

Augen aus Schlafanzügen müde über die Teetassen schauen
Lächelnd
Liebevoll
Hände aus Bademänteln an Spielzeugen herum zupfen

Das Licht diffus
Wohlig warm
Worte manchmal sinnvoll und manchmal nicht

Der letzte Abend
Und wir hier
Feststellend, dass jeder so friedlich war
Sinnierend, bestimmt

Der Moment, in dem wir normal sind
So selten normal
Und feststellen, dass es kaum Besseres geben kann.

Kuss, Kuss Heimat, Zuhause.

theGRUNGEone

Veröffentlicht: 07. 04. 2013, 22:20
Kategorien: In Worten
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Forever in trouble #4

No more drama.

Veröffentlicht: 17. 03. 2013, 22:42
Kategorien: Forever in trouble.
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Ein Slam in der wohl süßesten Buchhandlung des Ruhrpotts

Diesmal offiziell “gebucht”, durfte ich den Slam in der Buchhandlung am Löhberg Nr. 4 in Mühlheim an der Ruhr, den sogenannten “Kulturbotschaftenslam” festhalten. Und es war wirklich schön. Hier wie immer ein paar Lieblingsbilder, sind diesmal paar mehr geworden….

Den Rest findet Ihr auf der Facebook-Seite des Kulturbotschaftenslams, könnt sie allerdings auch bei mir oder Ruby erfragen.

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Danke an Kassandra, Felix Krull und seine hübsche Sarah Marie, Ann-Kathrin, den Kameramann der Weststadtstory (Name fehlt :/ ), Marvin, den knuffigen Eigentümer der Buchhandlung am Löhberg 4, Michael Fehst (der übrigens aus Wittenberg stammt und mir sofort sympathisch war), den Mentalisten Timon (husthust), Einfach Jens und natürlich der bezaubernden Ruby Tuesday.

War schön mit Euch!

Kussis!

theGRUNGEone

Veröffentlicht: 02. 03. 2013, 0:54
Kategorien: In Bildern, In Wegen (unterwegs)
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Frau Gause und der BärBär

Es tut mir Leid, aber ich muss es tun.

Weil der BärBär, Carls stetiger Begleiter, dann und wann einsam zuhause sitzt, wenn Carl auswärts auf Trallafitti rumdödelt, haben wir nicht lange gefackelt und nach einer Freundin für ihn gesucht UND gefunden. Das heißt, sie hat uns gefunden, denn wir sind in facebook über ein Foto von ihr gestolpert und waren sofort verliebt. Den BärBären habe ich gar nicht mehr vom Monitor weg bekommen.
Es war natürlich sofort klar, dass wir die Zebra-Mami Monika Gause davon überzeugen mussten, die kleine Zebra Frau Gause (passender Weise haben wir sie gleich so getauft) an uns, in LIEBENDE Hände, abzugeben.

Da ist sie nun. Und alle sind glücklich, selbst der Captain…

Hier ein paar Fotos vom ersten Zusammentreffen mit dem BärBär.

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Apropos Monika Gause:

http://vektorgarten.de/

Und lieben Dank noch mal. :)

So far!

theGrUNGEone

Veröffentlicht: 20. 02. 2013, 14:43
Kategorien: Info
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Vom Regen in die Traufe

Und Du fragst Dich noch, warum es immer nur Dich trifft.

Stehst da, in einer Hand Dein abgenutztes Herz, in der anderen etwas Stahlwolle zur Reinigung des Selbigen. Du weißt natürlich, was Du tust, klar. Du lernst aus Deinen Fehlern, suggerierst Du mir, indem Du mich stolz anschweigst, mich feige ignorierst und wortlos trotzdem sprichst – glaub’ ja nicht, an mir ginge so etwas unbemerkt vorüber.

Du verliebst Dich immer in kaputte Herzen und weiche Seelen. Du findest bei denen, was Du selbst tief in Dir hast und nicht in der Lage bist, auszudrücken. Du willst eigentlich verstanden und gerettet werden, bist aber ein großer Kerl, breites Kreuz, tiefe Stimme und irgendwie auch typisch preußisch. Wer sollte Dir denn schon das Märchen vom Schaf im Wolfspelz abnehmen, wer? Also nimmst Du Dich jenen an, die Deiner Schwächen Reflexion sind und wunderst Dich, warum Rohdiamanten roh sind, warum zerknitterte Wäsche gebügelt und begossene Pudel abgetrocknet und geföhnt werden müssen. Das regt mich so auf.
Ja, unsichere Menschen werden immer unsicher sein, rastlose Menschen immer rastlos und zerstörte Menschen immer zerstört. Wie Du ja selbst am besten weißt, hinterlassen die Geschichten des Lebens Spuren auf dem Herzen und das, mein Lieber, betrifft jeden Einzelnen von uns. Also reicht es nicht, hinzugehen, rumzubalsamieren und ein bisschen zu streicheln, um die eigene Erlösung zu herauszufordern. Du musst auch endlich mal aufhören, andere retten zu wollen und auf Dich selbst achten. Wenn Du nach etwas Bestimmten in einem Menschen suchst, wie zum Beispiel Beständigkeit, gehe nicht zu einem, der nach Abenteuer giert. Das funktioniert so nicht. Mach endlich mal das, was Deine Bedürfnisse deckt und nicht Deine Triebe. Du bist doch immer der gewesen, der so sehr auf die Liebe bestanden hat. Geh’ und such’ nach ihr.

Jaja, und ich, ich sitze hier und beiße in alles, in das man eben so beißen kann, um die Finger stillzuhalten und einmal nicht die Worte ausrutschen zu lassen. Es geht mich ja auch gar nichts an. Es steht mir erst mal grundsätzlich nicht zu, zu urteilen und außerdem hasst Du mich ja.
Das macht es noch schwieriger, Dir Freund zu sein.
Warum Du mich hasst, und das muss ich jetzt mal sagen, dieses Thema laste ich nicht auf meine Schultern. Alle Gründe vom Scheitern unserer verqueren Beziehungsgeschichte habe ich fein säuberlich auf meine Seite der Schuldfragentabelle geschrieben. Aber die Sache mit dem “mich hassen”, hast Du Dir selbst und Deiner bereits umschriebenen Erwartungshaltung mir gegenüber zuzuschreiben. Ich habe nie behauptet, ich wäre leicht zu händeln. Und schon gar nicht habe ich verlauten lassen, Deine Erwartungen erfüllen zu können. Ich bin stets ich gewesen, und sehr klar, aber darum geht es hier ja nicht.
Wichtiger ist, dass ich wie immer hier sitze, den hundertsten Crash in einem sehr langwierigen SlowMotion direkt vor meiner Nase mit viel TÖRÖ und TAMTAM geschehen lassen muss und nichts tun kann. Nichts.

Und dann habe ich 100 Gedanken im Vorsaal meines Großhirns gefragt, warum es immer mich trifft. Warum immer ich die Beziehungsleichen mit mir rumschleppe. Warum ich nicht loslassen kann. Warum ich meinen besten Freund verloren habe. Warum ich mich über Dich so maßlos aufregen kann. Warum ich hasse, dass Du mich hasst.
Warum es sich aber auch gelohnt hat, Dich mich hassen zu lassen. Warum ich diesen Weg gewählt habe und nicht jenen. Warum ich jetzt auf einer anderen Ebene glücklicher bin, als jemals zuvor. Warum Du mir trotzdem so sehr fehlst. Und immer fehlen wirst.

Wir sind eben das, was wir denken, sagen, fühlen, tun. Unseres eigenen Glückes Schmied, quasi. Unseres eigenen Dramas Drehbuch. Und manchmal auch unseres eigenen Pudels Fön. Nicht mehr und nicht weniger.

In diesem Sinne.

theGRUNGEone

Veröffentlicht: 18. 02. 2013, 23:43
Kategorien: In Worten, Slamtexte
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Slamrath im Spilles am 13.02.2013

Ein weiterer Slam, der in Kinderfüßen steckt – der Slamrath in Düsseldorf Benrath. War schön und endlich mal etwas dramatischer – Mädchencontent! :)

Habe natürlich wieder jede Menge Bilder gemacht, hier meine Lieblinge.

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Die Gewinnerin des Abends: Beatrice.

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Arndt

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Becks.

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Publikum!

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Publikum…

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Bernard

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Jay Nightwind

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Lisa

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Arndt

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Felix Krull

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Jan Möbus

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Zerrin Blumenkind

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Publikum

Apropos Schreiberhasen:

Jay Nightwind <3

Habt Euch lieb!

theGRUNGEone

Veröffentlicht: 14. 02. 2013, 16:32
Kategorien: In Bildern, In Wegen (unterwegs)
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Do what you love

Fundstück!

And do it often.

theGRUNGEone

Veröffentlicht: 13. 02. 2013, 0:26
Kategorien: In fremden Worten
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Forever in trouble #3

WHAT WOULD YOU DO
IF YOU WEREN’T AFRAID?

theGRUNGEone

Veröffentlicht: 12. 02. 2013, 0:03
Kategorien: Forever in trouble., In fremden Worten
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Psychose

Die stahlgrauen Augen nervös zu Boden gerichtet, sucht sie in der blauen Auslegware nach Brötchenkrümeln und ein wenig Halt für den Gedankenschub. Die sonst so rosige Haut schimmert grünlich, die strähnigen Haare stehen ihr kreuz und quer. Nach dem Aufwachen ist ihr immer übel, das könnten die Medikamente sein, denkt sie sich, die Spritze ist ja noch nicht so lange her, das wird es sein, vielleicht, aber eigentlich ist ihr ja jeden Morgen übel.
Sie verlässt die Kauerposition vor dem Bett wackeligen Schrittes und bereitet sich Müsli in einer gelben Schüssel, die sie freundlichen Blickes durch aufgezeichnete Comicaugen ansieht. Sie lächelt.
Über ihr kracht es, einmal, zweimal, dann ein Tippeln und Klopfen. Sie lauscht auf und plötzlich entwirren sich die Geräusche zu Morsezeichen. Irgendjemand sagt doch da etwas zu ihr, denkt sie sich, aber der sollte doch wissen, dass sie Morse nicht kann. Außerdem, woher weiß der eigentlich schon wieder, dass sie zuhause ist. Vielleicht sollte sie mal ein Wort mit ihrem Nachbarn reden. Vielleicht.
Sie sucht ihre Klamotten zusammen, schnell, denn sie ist sowieso schon wieder zu spät. Gleich gibt es schon Essen, sie muss dahin, obwohl sie doch morgens nie Appetit hat, obwohl ihr doch immer schlecht ist. Im Gedankenrausch vertieft, sucht sie ihre Schlüssel, ihr Telefon und ihr Buch über „Buddhismus und die Anwendung im Alltag“. Sie darf das nicht vergessen, sonst ist sie aufgeschmissen mit all den Leuten und Situationen. Sie weiß doch immer nichts, nichts weiß sie. Read more »

Veröffentlicht: 11. 02. 2013, 23:57
Kategorien: In Worten, Slamtexte
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Forever in trouble #2

“And the arms of the ocean are carrying me,
And all this devotion was rushing over (out of) me,
And the crashes are heaven, for a sinner like me,
But the arms of the ocean deliver me.”

(Florence and the Machine – “Never let me go”)

theGRUNGEone

Veröffentlicht: 11. 02. 2013, 23:45
Kategorien: Forever in trouble.
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