Ein Gedanke an die mit dem anderen Klischee.
25.12.11 12:57 AM by theGRUNGEone | In Worten 3 AnwortenHeute Abend geht mein innigster Gruß raus an die, die das andere Klischee erfüllen. An die, die nicht mitsamt der Geschenkeorgie und den Großeltern unterm prall geschmückten Weihnachtsbaum sitzen und glitzernde Klebesternchen von ihren Heimlichkeiten abfriemeln können. An die, die nicht versehentlich zuviel Ketchup über die Wienerwürstchen und den selbstgemachten Kartoffelsalat kippen. An die, die nicht Loriot auf einem Dritten schauen und dabei beseelt viel zu süßen Rotwein trinken können.
Dieser Gruß ist an jene gerichtet, die alleine in die Nacht flüchten müssen. An all die, die tagsüber vorsätzlich arbeiten gehen, um die Einsamkeit vergessen zu können. An die, die zuhause bei einer Kerze sitzen und sich fragen, wo ihr geliebter Mensch jetzt ist.
Ich möchte heute nicht scheinheilig anmuten. Bin ich ja sonst sowieso nicht, aber ich denke heute trotzdem an all die, die es nicht leicht haben. Ich möchte mich an Menschen erinnern, die heute mit dem Kopf auf der Theke in einer Bar versacken. An die Frust-Trinker. Die Whisky-Trinker. Die Trinker-Trinker. Die Nicht-Trinker und Wahn-Esser. Die Nicht-Esser. Die Nicht-essen-Woller. Die Nicht-essen-Könner. Die Nichts-Haber, die jetzt suchend durch die Straßen streifen. Die verloren durch die Straßen schwanken. Die Verlorenen. Die, die aufgegeben haben und sich fragen, was das alles eigentlich soll. Die, die ihr ganzes Leben lang nur Pech gehabt haben und trotzdem glücklich sind. Die, die das ganze Leben lang nur Glück gehabt haben und trotzdem todsterbens traurig und unzufrieden sind. Die Unzufriedenen. Die Friedlichen, die alles nehmen, wie es kommt, wenngleich sie da jetzt um ein Feuerchen ohne Dach überm Kopf sitzen. Die Nicht-Friedlichen, die nicht friedlich sein dürfen, weil sie zum Nichtfriedlichsein gezwungen wurden. Die Unterdrückten, Geschändeten und Misshandelten. Die Wehrlosen. Die, die es besser wissen. Die, die es nicht besser wissen können.
Für Euch dazu heute passender Weise Johnny Cash – “Hurt”
Auch geht der Gedanke an die, die dieses Weihnachten ohne ihre Kinder verbringen müssen. Ohne ihre Eltern. Ohne ihre Familie. Oder ihre Freunde. An die, die nicht wissen, wie man so richtig fühlt. An die, die alles verstoßen, das sie zum Lachen oder Weinen treibt. An die, die es begriffen haben. Die jetzt da sitzen mit so viel Liebe in ihren Herzen und nicht wissen wohin damit, weil sich alles über Jahre aufgestaut hat und jetzt nur noch raus will. An die, die nichts mehr haben, als Liebe in ihren Herzen, weil das heute so selten ist. An die, die Mitgefühl und Empathie haben. An die, die in den Arm nehmen und an die, die es nicht können. An die, die helfen und zuhören. An die, die noch immer da sind, wenn sonst keiner mehr da ist. An die, die Fehler machen. An die, die daraus lernen. An die, die reflektieren.
An die, die mitdenken. An die Nicht-Denker, an die Viel-Fühler. An die Zweifler. An die Beobachter. An die Macher. An die Ehrlichen. An die Kämpfer. An die Lauten und Leisen. An die, sich über Kleinigkeiten freuen können. An die, die echt sind. An die Herzensmenschen.
An die Liebenden.
An die Hassenden.
An die Träumer.
An die, die es nicht so gut haben, wie ich.
Frohe Weihnachten, ihr Süßen. Besinnt Euch und kommt vor allem zur Ruhe.
theGRUNGEone
Ich weiß, ich war nicht fleißig, dafür zeitbedingt verhindert. Es gibt nichtsdestotrotz noch ein paar Dinge, die ich, wenn auch unter allgemeinen Schmerzen, loswerden will und muss.
Aus einem offenen Brief an das Herz:
“Was ich Dir noch sagen wollte.
Ich liebe Dich. Heute, gestern und morgen liebe und liebte ich Dich und ich werde Dich lieben. Übermorgen wird es etwas weniger sein und über-übermorgen vielleicht wieder etwas mehr. In 10 Jahren werde ich an Dich denken und Dich lieben, in 20 und 30 Jahren auch. Irgendwann in dieser Zeit wird der Ort für die Liebe zu Dir nur noch einen sehr kleinen Platz in meinem Herzen einnehmen, ein Plätzchen sozusagen. Vielleicht ist es dann nur noch ein Äderchen oder ein verstecktes Gefühlsgerinsel irgendwo tief in der hintersten Ecke meines Herzlabyrinthes. Aber ich werde Dich lieben.
Mein Herz, ich lasse Dich jetzt los.
Natürlich habe ich schon vor einer ganzen Weile aufgehört, daran zu glauben. Aber ich war ja trotzdem da. Naja.
Zu Anfang war da jenes Gefühl, die Aufgefangene zu sein und jetzt – jetzt fange ich auf. Oder sagen wir – ich stehe da und warte mit einer großen Auffangmatte auf den Springer. Es kommt nichts. Gedanklich sehe ich Dich schon daneben landen. Matsche. Einfach so. Und das auch noch, weil Du es so willst. Anders herum: Du willst Dich nicht von mir auffangen lassen.
Warum das so ist, weiß ich schon, aber ich bin jetzt vorsichtig geworden mit den Dingen, die ich Dir sage. Meistens habe ich Recht und das grämt Dich. Die Welt, in der Du für Dich groß geworden bist, ist Dir genug. Und das ist auch gut so.
Mein Schatz, ich möchte Dich für keinen auch noch so winzigen Grund dieser Welt mehr mit der Nase auf die Dinge stoßen, die Dich unglücklich machen. Denn von all den Dingen, die Dich unglücklich machen, kennst Du jedes und Du hast Dich relativ erfolgreich immer wieder auf verschiedenen Wegen zu Deiner Grundzufriedenheit zurück gekämpft. Du weißt genau, was es ist, das Du liebst und hasst zugleich. Das ist es, was für Dich das Leben ausmacht.
Ich begleite Dich zurück an den Ort, an dem ich Dich gefunden habe. Meine Füße folgen Deinen Fußspuren im feinen Sand schwerfällig und dennoch erhaben. Ich halte Deine Hände ganz fest und der eiskalte Wind schiebt uns vorsichtig in die ewigen, tiefblauen Schluchten.
Ich tauche Dich ein und friere ein bisschen. Viele Tränen suchen und finden blindlings den Weg ins Meer und sehnen sich laut nach Dir.
Mit den Händen, die Dich eben noch gehalten, drücke ich Dich sanft ins Wasser, Du läufst und läufst und lächelst und sagst immer wieder “so ist es besser, so ist es richtig” und ich kann Dich ums Verrecken nicht verstehen.
Und ich werde Dich nie verstehen.
Ich lasse Dich los und hoffe, dass Du verstehst.”
Das “Danke” geht hiermit an das Herz und die zweifelsohne schmerzhafteste Zeit dieses Jahres, aus der ich allerdings sehr, sehr viel gelernt habe.
theGRUNGEone
Advent #13 – Dear cc-Folks
13.12.11 10:40 AM by theGRUNGEone | In Worten, In Zeichnungen Keine AntwortenSo, Kalender aus Zeitgründen unterbrochen, aber heute habe ich wieder was für Euch.
Jeder, der mal bei uns war, weiß, dass es etwas Besonderes ist. Wir sind warmherzig und ehrlich, bunt gemischt und manchmal ein bisschen bekloppt. Wir hängen mit ganzem Herzen an uns und fühlen uns zumeist wohl. Wir sprechen aus, was wir denken, diskutieren und optimieren. Wir sind ein Haufen voller Individualisten, der sich zusammenrauft und eine wirklich gute Atmosphäre schafft. Wir sind zwischenmenschlich und oft auch Workaholics, wir lieben, was wir tun.
Heute geht der Dank in privater und vorsichtiger Sache an die wunderbaren cc-Folks. Ich bin gerne zwischen Euch allen. Auf dass das nächste Jahr wieder ähnlich schön wird.
:)
theGRUNGEone
Advent #9 – Dear Mr. Lugana…
9.12.11 7:34 PM by theGRUNGEone | In Worten, In Zeichnungen Keine AntwortenHeute Abend geht mein Dankeschön ganz passender Weise an Mr. von und zu Lugana (Dies ist natürlich ein Deckname. Hust).
Wir kennen uns noch nicht sehr lange, aber wir haben von Anfang an gewusst, dass wir Zwei mit wilden Herzen sind. Froh, dieses Leben zu genießen, zu leben und mit Inbrunst zu leiden.
Dir möchte ich danken für all die schönen Abende auf dem Sonnendeck oder in Deinem Wohnzimmer, an denen wir uns gegenseitig immer wieder Mut zugesprochen haben. Wir beide, dauerhaft zeitlos, schaffen es trotzdem aller drei, vier Wochen mal zusammen zu kommen, um uns die nötige Kraft zuzusprechen.
Ohne die Abende mit Dir in diesem Jahr hätte mir so manch wirklich guter und ehrlicher Rat gefehlt. Deine Einschätzungen sind zumeist gefühlsbeladen und wirklich. Du siehst die Dinge, wie ich sie sehe und bleibst dennoch so gut es nur geht objektiv und fair. Du bist mit Herz dabei. Mit viel Herz. Ich finde es sehr schön, dass wir uns begegnen durften. Das zeigt mir, dass Freundschaft zwischen Frauen und Männern auch unkompliziert, leicht und echt sein kann. Danke, dass Du da bist.
Und ich freu’ mich ganz wahnsinnig auf unser Weihnachtsessen! =)
Drücker!!!
theGRUNGEone
Advent #8 – Dear Princess…
8.12.11 9:00 AM by theGRUNGEone | In Worten, In Zeichnungen Keine AntwortenHa! Da guckste, was? :)
Guten Morgen, meine Liebe.
Ich habe Dich mal in ein paar pinke Prinzessinnen-Klamotten gesteckt, damit Du auch der Königin gefälltst…
Und damit geht der heutige Tag an Dich, meine liebste Prinzessin.
Als wir uns damals kennenlernten, Du weißt ja, so wirklich konnten wir uns nicht leiden. Du Tussi, ich seltsam. Du pinke Pumps, ich Superstars. Du Blondchen, ich Hippie.
Äußerlichkeiten. Weiß ich heute! Denn im Herzen sind wir die Gleichen – durchtriebene, aber herzensgute und ehrliche Biester, die es lieben, vor allem, und das ist wichtig, Spaß am Leben zu haben. So, und nur so, funktioniert auch unser PARTY-Team. Denn wir haben nicht nur Spaß, sondern wir mögen es, wenn andere mit uns Spaß haben. Wir lachen gerne und laut, sind gerne ebenso versaut, wie ernsthaft.
Bei Dir möchte ich mich heute bedanken, weil Du in vielen Situationen ein perfektes Gegenstück bist, das immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Du weißt immer Rat, und weißt Du keinen, so hast Du zumindest ein offenes Ohr und einen Spruch parat. Du hast immer eine Lösung, und hast Du keine, so hast Du garantiert irgendeinen perfiden Plan, das Problem zu umschiffen. Du bist ganz anders und dennoch – wir verstehen uns FAST ( :D ) blind. Du nimmst das Leben, wie es kommt, und das gleicht meine ewige Melancholie aus und entspannt mich unglaublich. Ich kann Dir erzählen, was ich will, Du sagst am Ende immer nur, dass ich eben ich sei und dass das alles genau so da hin gehöre, wie es passiert.
Lass’ Dir bitte noch eines gesagt sein, meine großartige, zauberhafte Prinzessin – wenn Du in den letzten ein, zwei Jahren nicht gewesen wärest, wäre ich untergegangen. Du warst und bist, ohne dass Du es wahrscheinlich weißt, eine bedeutende Stütze für mich und ich schätze Dich wirklich sehr.
Ich hab Dich lieb, Princess of cc-Imperium!
theGRUNGEone
Advent #7 – Dear Knyphausen & Poisel…
7.12.11 7:42 PM by theGRUNGEone | In Noten, In Worten, In Zeichnungen 1 AntwortIch bin ja dafür, dass Ihr Euch mal zusammen tut. Ihr seid zwar vom Stil selbst in dieser recht kleinen Liedermacher-Schublade weit von einander entfernt, aber Eure Texte und das, was Ihr sagen wollt, ähneln sich. Zumindest überschneiden sie sich an den richtigen Stellen. Ihr beide deckt in etwa zu 80% meine musikalischen Grundbedürfnisse ab. Euch kann ich löffelweise aus dem Lieder-Glas schlemmen, ohne, dass mir schlecht wird, im Gegenteil. Ihr löst beide auf Eure Weise eine Art Geschmacksexplosion aus. Gewissermaßen seid Ihr die Caramel-Creme von Starbucks und die weiße, heiße Trinkschokolade aus dem Unperfekthaus zu Essen. Der eine konsistent, weich und ganz warm, der andere etwas rauer und unrund, dafür ehrlich. Wenn ich Euch in meinen Playlisten vermische, ist es immer ein bisschen zu süß, aber zu Deiner Musik, Philipp, ist Gisbert das perfekte Topping.
Die Geschichten, die Ihr erzählt, sind meistens ein bisschen wie meine. Aber das ist ja klar, ich kann mich identifizieren.
tvnoir.de – Interview 1 mit Philipp Poisel (Heute mal keine Musik, heute mal ein Intverview)
Bei Dir, Philipp, ist es so, dass ich den Sommer riechen kann. Dich kenne ich, seit Du vor einigen Jahren ganz klein angefangen hast und unter anderem in Leipzig noch in der Moritz-Bastei vor 50 Menschenkindern aufgetreten bist. Das vermisse ich ein bisschen. Aber ich vermisse sowieso sehr viel aus dieser Zeit.
tvnoir.de – Interview 2 mit Philipp Poisel
Deiner bloßen Erzählstimme könnte ich tagelang lauschen. Ich höre Dir zu, wenn ich mich auf der Couch in meinem Meersalon verkrieche und gedanklich in eine andere, bessere Welt übersiedle. Oder wenn ich am Wochenende lange frühstücke. Oder wenn ich mit Freunden am Abend Wein trinke und wir in der Nacht nach langen, philosophisch anmutenden Gesprächen ganz geschafft auf den Betten und Sofas von Madames Kakaosalon einschlummern.
Und Gisbert, Dich habe ich Anfang diesen Jahres kennengelernt, als ich gerade im Begriff war, ratlos um ein Sackgassenschild herum zu schleichen.
tvnoir.de – im April 2010 mit Gisbert zu Knyphausen und Yasmine Tourist – Teil 1
(Teil 2 findet Ihr im tvnoir.de-Channel von youtube.com)>
Du treibst mich durch die kalt-nassen Straßen bei Dunkelheit. Du erzählst, wie es ist und schreist es hinaus. Mit Dir zeichne, fotografiere und schreibe ich. Mit Dir reflektiere ich. Mit Dir bin ich manchmal melancholisch und manchmal ironisch. Du bist rastlos, wie ich es stetig bin. Mit Dir roadtrippe ich und lasse die orangenen Autobahnlichter an mir vorbeirauschen.
Mit Euch beiden kann ich Tränen verdrücken und mich einsam fühlen. Mit Euch kann ich tanzen und staunen und mich nicht einsam fühlen.
Wenn Ihr also den Mumm besäßet, um beizeiten etwas zusammen zu schaffen, und sei es ein einziges Stück, so wäre ich Euch zutiefst ergeben.
Heiße, weiße Schokolade mit Caramel-Creme-Topping. Das stelle ich mir einfach großartig vor.
Der Dank heute geht also an Euch beide, Philipp Poisel und Gisbert zu Knyphausen, weil Ihr einfach immer die richtigen Worte im richtigen Ton findet.
Kussi!
theGRUNGEone
Guten Abend!
Jetzt aber schnell!
Euch allen einen schönen Rest-Nikolaus! Bei mir gibt’s Futter, Sekt und Zeichnerei. Morgen wieder mehr.
Und bei Euch?
Kussi!
theGRUNGEone
Guten Abend!
Der Tag heute ist nicht mehr der Jüngste, ich weiß, aber ich versuche mein Versprechen natürlich zu halten.
Vorab:
Ich habe eine Weile mit mir diskutiert und gehadert, wie weit ich mit dieser Adventskalender-Aktion gehen kann, aber wie Ihr ja bereits wisst, entscheide ich mich dann meist doch dafür, auch eventuelle Schmerzgrenzen anzugreifen, ohne dies böswillig zu meinen. Ich entschuldige mich dafür. So soll es denn sein.
In 2011 gab es einen Menschen, der mich über die schönsten Monate des Jahres begleitet hat. Auch, wenn ich nun bereits in anderen Zeiten umher irre, möchte ich ein vorsichtiges “Danke” an Mr. Hank Moody übersenden.
Vor allem hatten wir das Meer. Menschen, die ich besonders finde, bringe ich eigentlich immer mit dem Meer zusammen. Das Meer ist ein Allheilmittel. Und so auch er.
Wir hatten das Meer nicht nur, wir besaßen es. Wir ruhten uns darauf aus. Es gab nur uns. Und das Meer. (Das wollte ich schon immer mal schreiben.)
Beide sind wir aus einer Richtung gekommen – weggelaufen aus dem Chaos in unseren Leben, suchend nach etwas, an dem wir uns festhalten können. So fanden wir uns.
Wir liebten stürmisch und leidenschaftlich und ich kann Euch sagen, würde ich diesem Sommer einen Namen geben können, so würde er “Californication” heißen und alle aktuell vier Staffeln, plus eine frei erfundene Fünfte, beinhalten.
Wir aßen und tranken in Massen, wir tanzten, handelten stets spontan und lebten in jenem Sommer all das, was uns bisher vergönnt geblieben war. Der größte Pfeiler unserer Beziehung war die Hoffnung darauf, einmal alles richtig zu machen, der zweitgrößte Träumerei.
Liebster Mr. Hank Moody,
ich danke Dir für diesen Sommer und all das, was Du bereit warst, zu geben. Ich danke Dir für jeden einzelnen wunderschönen Tag und die Kraft, die Du mir gegeben hast. Du hast den Sommer zu etwas Besonderem gemacht. Du hast mich immer zum Lachen gebracht und zu einer harmonieerfüllten Zeit beigetragen. Ich möchte keinen einzigen Tag davon missen, denn Du bist ein wundervoller, aufmerksamer und zauberhafter Mensch.
Ich hoffe, diese Zeilen erreichen Dich und ich hoffe, Du weißt, wie Du damit umzugehen hast.
Ich wünsche mir, dass wir uns irgendwann, wenn die Zeit es zulässt, einmal wiedersehen.
Danke für alles, mein Schatz.
Viel mehr möchte ich dazu gar nicht sagen. :)
theGRUNGEone
Da könnt ihr machen, was ihr wollt, aber es wird in meinem Leben niemals etwas Besseres geben, als ein Wochenende wie dieses. Und wenn ihr jetzt vielleicht denkt, dass mein perfektes Wochenende sich irgendwo zwischen Schokoeis, traurigen Filmen und todsterblicher Einsamkeit in meiner Bettburg bewegt, täuscht ihr euch mächtig! Denn, man mag es so kaum glauben, auch Melancholie-Monster begegnen ihrer recht zart-harmlosen Lebenseinstellung mit einem oft sehr fraglichen Kontrastprogramm: Rock’n'Roll, bis eine Art komatöser Zustand dazu auffordert, ins Bett zu gehen.
Nicht aber nur dies! Ich bin inzwischen zumindest in dem Stadium angelangt, als dass ich alles an flüssigen Rauschmitteln weglasse, was sich über dem prozentualen Alkoholgehalt von Wein abspielt. Das macht nämlich, dass ich am Tag danach meist Schmerzen in jedem meiner Knochen verspüre und zudem zu 98% lebensunfähig bin. Pullern und Wasseraufnahme funktionieren. Und schlafen. Trinke ich allerdings ausschließlich Wein und Bier, bin ich am “day after” immerhin nur ein bisschen müde.
Das heißt dennoch nicht, dass dieser Zustand nicht genügend Schaden anrichten könnte, aber das soll an dieser Stelle erst mal zweitrangig sein. Die Konzentration auf weichen „Duseligmacher“ stimmt mich im Nachhinein aus verschiedenen Gründen einfach doppelt so glücklich. Ich gerate beim Tanzen zum Beispiel nicht so leicht aus dem Gleichgewicht. Ich kann sehen, mit wem ich tanze. Ich kann mich geradeaus artikulieren. Aber ich kann mich vor allem an fast alles erinnern und das, ihr Lieben, macht mich nach einem solchen Wochenende einfach verdammt glücklich, weil sich dieses Wochenende in seiner Perfektion vermutlich kaum toppen lässt.
Liebe Freunde, es sind die kleinen Dinge. Und ich sage dies, weil ich meine körperliche Glückshormon-Produktion selbst erst sehr kritisch beäugt, sie dann aber dankbar zugelassen habe.
Es sind die kleinen Dinge, die mich mit Glückseligkeit berauschen. » weiterlesen
Guten Morgen!
Heute gibt es zum Ausgleich etwas Musik, bei der ich mich übrigens auch persönlich bedanken möchte. Jedes der folgenden Lieder hat mich durch die vergangenen Monate begleitet und mir geholfen, weiter zu atmen.
Liebe Musik,
ich bedanke mich bei Dir jetzt auch mal. Einfach so. Du bist die, die immer da ist, wenn ich gar nichts mehr sehen will. Oder wenn ich ganz viel sehen will. Du bewegst in mir mehr, als es irgendein Mensch jemals könnte. Du lässt mich schweben und träumen und nach Dir süchteln und habe ich Dich mal einen Tag nicht, gibt es Dich am Abend in doppelter Dosis.
Danke, dass Du es so lange mit mir und meiner chaotischen Welt ausgehalten hast. Danke, dass Du wirklich nahezu immer da bist. Dass Du mich ruhig stimmst und mich heilst, ohne Dich wäre ich nicht da, wo ich heute bin, Dir habe ich so viel zu verdanken… ;)
Hier mein Jahr in Monatsliedern, Dezember kommt noch.
Danke, Musik. :)
JANUAR
Gisbert zu Knyphausen – “Neues Jahr”
–> Roadtrippin’










